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Bewegung

Aktualisiert: 10. Okt. 2025

Sportliche Aktivität ist wichtig – das weißt du genauso gut wie ich! Eine schnelle Google-Scholar-Suche zeigt dir unzählige Studien, die belegen: Bewegung tut uns gut. Am besten würdest du jetzt sofort aufstehen, ein paar Kniebeugen und Liegestütze machen und anschließend eine Runde um den Block drehen. Na gut, lies erst einmal weiter. Dann lass uns den theoretischen Teil so kurz wie möglich abhaken. Warum ist Bewegung eigentlich so gut für uns?



Körperliche Gesundheit


Herz-Kreislauf-System:

Sport stärkt das Herz und die Gefäße, senkt den Blutdruck und reduziert das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Muskeln und Knochen:

Regelmäßige Bewegung kräftigt die Muskulatur, verbessert die Knochendichte und kann Osteoporose sowie Stürzen im Alter vorbeugen.

Stoffwechsel:

Körperliche Aktivität hilft, das Körpergewicht zu normalisieren und die Blutfettwerte zu senken.

Immunsystem:

Sport kann das Immunsystem stärken und die Abwehrkräfte verbessern.

Prävention von Krankheiten:

Es senkt das Risiko für Diabetes, verschiedene Krebsarten, Bluthochdruck und Stoffwechselstörungen.

Psychische Gesundheit


Stimmungsverbesserung:

Sport setzt Endorphine frei, die als Glückshormone wirken und Stress sowie depressive Verstimmungen lindern können.

Gehirnleistung:

Bewegung fördert die Gehirnleistung und kann das Risiko für Demenzerkrankungen wie Alzheimer verringern.

Selbstwertgefühl:

Regelmäßige körperliche Aktivität kann das Selbstwertgefühl steigern.


Funktionale und langfristige Vorteile


Erhöhte Lebenserwartung:

Körperlich aktive Menschen leben im Durchschnitt länger.

Autonomie im Alter:

Sport hilft dabei, die körperliche Leistungsfähigkeit im Alter zu erhalten, sodass alltägliche Aufgaben wie Aufstehen, Waschen und Einkaufen länger selbstständig bewältigt werden können.

Verbesserung der Lebensqualität:

Sport trägt zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden bei und animiert zu positiven Lebensentscheidungen.


Du kennst es bestimmt: Eigentlich weißt du längst, wie wichtig regelmäßige Bewegung für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden ist – und trotzdem fällt es oft schwer, Sport konsequent in den Alltag zu integrieren. Dieses Phänomen beschreibt die Lücke zwischen Wissen und Handeln.

Warum ist das so? Meist liegt es nicht an einem einzelnen Grund, sondern an einem Zusammenspiel aus psychologischen, emotionalen und praktischen Faktoren:


  • Psychologisch: Sport kostet im Moment Überwindung, Energie und Zeit – während der gesundheitliche Nutzen erst später sichtbar wird. Unser Gehirn bevorzugt jedoch schnelle Belohnungen. Kein Wunder also, dass wir Bewegung gern aufschieben.

  • Emotional: Wer sich selbst als „unsportlich“ sieht, blockiert sich oft zusätzlich. Hinzu kommt die Angst, nicht gut genug zu sein oder zu scheitern. Viele verbinden Sport außerdem mit Anstrengung, Schmerz oder Langeweile, statt mit Spaß und Freude.

  • Praktisch: „Ich habe keine Zeit“ ist wohl die häufigste Ausrede. In Wahrheit geht es aber oft um Prioritäten. Auch fehlende Routinen machen es schwerer – denn wenn jede Einheit eine neue Entscheidung erfordert, kostet das viel Energie. Ebenso können äußere Umstände wie fehlender Zugang zu Sportstätten oder das Fehlen eines Trainingspartners hinderlich sein.

  • Die Basics: Schlaf, Ernährung und Stress spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Wenn diese Grundlagen vernachlässigt werden sinkt automatisch auch die Motivation für Bewegung.



Die gute Nachricht: Genau wie diese Hürden entstehen, lassen sie sich auch bewusst abbauen. Mit kleinen Schritten, klaren Routinen und der richtigen Unterstützung wird Sport nicht zur Last, sondern zu einer kraftvollen Ressource, die dir Energie, Selbstvertrauen und Lebensqualität schenkt.



Dann lass uns ein paar erste Schritte besprechen, wie du das Maximum aus deinem Körper herausholen kannst:


  • Sorge für ausreichend Schlaf. 7–8 Stunden pro Nacht, möglichst regelmäßig – dein Körper

    regeneriert im Schlaf.

  • Ernähre dich ausgewogen und trinke genug Wasser. Energie beginnt bei den Basics.

  • Baue kleine Pausen ein. Spaziergänge oder Atemübungen helfen, Stress abzubauen und

    neue Kraft zu tanken.


Wähle eine Bewegungsform, die dir wirklich Spaß macht – ob Tanzen, Radfahren, Wandern oder Krafttraining. Die Welt des Sports ist grenzenlos, du musst dich nur entscheiden!


Erinnere dich: Perfektion ist nicht nötig. Schon kleine Schritte sind wertvoll. Feiere deine Erfolge und notiere dir, wie du dich nach dem Training fühlst – so wird Bewegung von einer Pflicht zu etwas Positivem.


  • Plane feste Zeiten für Sport, am besten direkt in deinem Kalender.

  • Starte klein: 5 Minuten reichen, um loszulegen.

  • Verknüpfe Bewegung mit Routinen, z. B. nach dem Aufstehen, dem Feierabend oder einem Treffen mit Freunden. Je weniger du jedes Mal neu entscheiden musst, desto leichter wird’s.


Und denke daran: Du bist Herr/Frau deiner Zeit! Setze klare Prioritäten.


  • Nutze die Zeit, die du hast – 10 bis 20 Minuten sind besser als gar nichts.

  • Bleib flexibel: zu Hause, draußen oder unterwegs – mach dich unabhängig von Orten und Geräten.

  • Kurze, regelmäßige Einheiten wirken langfristig stärker als seltene „Marathon-Sessions“.


Bleib auf deinem Weg und erwarte Rückschläge – sie gehören dazu. Entscheidend ist, wieder einzusteigen. Such dir Unterstützung: Trainingspartner, Gruppen oder einen Coach.

Am Ende wartet etwas Wundervolles: mehr Energie, Gesundheit und Lebensqualität. Der Weg wird vielleicht nicht leichter – sondern du wirst stärker.


Also, genug Theorie. Jetzt bist du dran! Steh auf, mach ein paar Kniebeugen, ein paar Liegestütze und dreh eine kleine Runde um den Block. Denn genau darin liegt der Schlüssel: Nicht irgendwann anfangen, sondern jetzt sofort den ersten Schritt machen. Dein Körper wird es dir danken!

 
 
 

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1 Kommentar


Sophie Kirchmeier
Sophie Kirchmeier
10. Okt. 2025

Super geschrieben! Vielen Dank!😍

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